Maske & Schnorchel:
Für das Strecken- und Zeittauchen (Dynamic und Static) ist im Prinzip jede Maske geeignet – selbst eine einfache Schwimmbrille mit Nasenklammer kann verwendet werden. Beim Tieftauchen allerdings sollte man darauf achten, eine Maske mit möglichst kleinem Innenvolumen zu verwenden, (zb. Cressi Minima, Aqua Sphere,...) da man für den Druckausgleich die eigene Luft aus der Lunge benötigt – und damit sollte man sparsam umgehen.
Beim Schnorchel gilt: je einfacher, desto besser (kein High-Tech-Schnorchel mit Ausblasventil) und nicht länger als 35cm.

Flossen:
Freitauchflossen zeichnen sich durch ihr langes Flossenblatt aus. Da die meisten Turbulenzen an der Flossenspitze entstehen, werden lange schmale Flossen bevorzugt. Daraus resultiert ein größerer Vortrieb bei geringer Schlaganzahl; daraus folgt: geringerer Sauerstoffverbrauch.
Die Härte des Flossenblatts sollte dem Trainingszustand angepasst sein. Darüber hinaus spielen persönliche Vorlieben eine entscheidende Rolle.
Es gibt Flossen aus Plastik (meist Polymer-Kunststoff) und Carbon. Der Vorteil von Carbonflossen liegt in der Veränderung der Härte; Plastikflossen werden mit der Zeit weicher – Carbonflossen behalten ihren Härtegrad bei. Plastikflossen haben den Vorteil, dass man sie leichter transportieren kann (brechen nicht so leicht wie Carbonflossen) und dass sie wesentlich billiger sind.
Ein paar klassische Apnoe-Flossen: Cressi Gara 2000 HF, Cressi Gara 3000, Omer,
C4 Falcon, Sporasub Vario, etc.

Taucheranzug:
Für den Anfang genügt ein ,,normaler” Neoprenanzug – wichtig dabei ist: der Anzug sollte den Hals nicht einengen, der Zipp sollte am Rücken sein (vorne behindert er ein wenig das Atmen). Besonders angenehm erweisen sich dünne, gut gedichtete Anzüge. Später kann man sich auch einen speziellen Apnoe-Anzug (zb. Sepadiver) zulegen, der aus weichem elastischen Neopren besteht und keinen Reißverschluss besitzt (= Zweiteiler; Ober- und Unterteil ,,kleben“ durch Überlappung aufeinander).

Handschuhe, Neoprensocken:
Spezielle Apnoe-Handschuhe gibt es nicht – man sollte nur darauf achten, dass sie nicht zu dick sind (Beweglichkeit).
In kälteren Gewässer sollte man Neoprensocken tragen – ca. zwischen 2 und 3,5mm – dasselbe gilt für die Kopfhaube.

Bleigurt:
Es gibt einen speziellen Gummi-Bleigurt für das Apnoe-Tauchen. (zb. von Omer oder Beuchat) Der Vorteil: Er rutscht nicht in Richtung Brust beim Abtauchen. Natürlich reicht für den Anfang auch ein ,,normaler“ Bleigurt.

Tauchcomputer, Tiefenmesser:
Der gute alte mechanische Tiefenmesser mit Schleppzeiger ist sehr gut geeignet für das Tieftauchen (zb. Constant Weight).
Es gibt auch spezielle Tauchcomputer für das Apnoe-Tauchen, zb. Suunto D3, Suunto D9, Mares Apneist,...




Druckbare Version